Satzung der Schützengesellschaft Hillerse e.V.


- Eingetragen bei  Amtsgericht Hildesheim, Handels- und Vereinsregister,

                                                     VR 100036

- Satzung vom 20. November 1973

- geändert in § 11 am 10. Februar 1987

- geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11. Februar 1995

- geändert in § 12 durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 10. Februar 1996


 

§   1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Schützengesellschaft Hillerse e.V." Er ist bei dem Amtsgericht in Gifhorn unter der Nummer 572 in das Vereinsregister eingetragen.

Der Sitz des Vereins ist in 38543 Hillerse.

§   2 Zweck des Vereins

Die Schützengesellschaft Hillerse e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Schießsports sowie schießsportlicher Traditionen. Der Verein unterstützt das kulturelle Leben in der Gemeinde Hillerse.

Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

  • Errichtung und Unterhaltung von Schießsportanlagen
  • Vermittlung und Förderung schießsportlicher Grundlagen und Fertigkeiten
  • Abhalten schießsportlicher Veranstaltungen
  • Teilnahme an schießsportlichen Wettkämpfen und Meisterschaften
  • Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend, durch Pflege der Leibesübungen und der Kameradschaft.

§   3 Selbstlosigkeit

Die Schützengesellschaft Hillerse e.V. ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§   4 Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke (§ 2) verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§   5 Eigennützigkeit

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§   6 Mitgliedschaft bei anderen Verbänden

Die Schützengesellschaft Hillerse e.V. ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes und des Landessportbundes Niedersachsen, deren Satzungen sie anerkennt.

§   7 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§   8 Mitgliedschaft

Der Verein hat

  • jugendliche Mitglieder unter 18 Jahre
  • aktive Mitglieder über 18 Jahre
  • passive Mitglieder
  • Ehrenmitglieder.

Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung erforderlich. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Das neue Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung der Schützengesellschaft Hillerse e.V. anzuerkennen und zu befolgen. Eine Satzung wird auf Wunsch ausgehändigt.

Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§   9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Vereinsveranstaltungen. Ausnahmen werden durch Vorstandsbeschluss von Fall zu Fall bestimmt.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die von der Vereinsleitung zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes und des Vereinslebens erlassenen Anordnungen zu respektieren.

Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt, wenn Vereinsbeiträge oder andere finanzielle Verpflichtungen nach Fälligkeit trotz schriftlicher Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von einem Monat bezahlt werden.

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder.

Jedes Mitglied über 16 Jahre besitzt Stimm- und Wahlrecht. Wählbar sind nur Mitglieder über 18 Jahre.

§  10 Mitgliedsbeiträge

Jedes Mitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Hauptversammlung bestimmt wird.

Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszwecks (§ 2) zu verwenden.

§  11 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat oder durch Ausschluss. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden (§ 9). Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung Berufung einzulegen. Die Hauptversammlung entscheidet durch Beschluss endgültig.

Ausgeschlossene und ausgetretene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an dem Verein und seinen Einrichtungen. Die Satzung ist abzugeben.

Bis zum rechtswirksamen Erlöschen der Mitgliedschaft entstandene Verbindlichkeiten gegenüber der Schützengesellschaft Hillerse e.V. bleiben auch nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft bestehen.

§  12 Leitung und Verwaltung

Der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, leitet die Vereinsgeschäfte. Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Der Vorstand besteht aus dem

  • 1. Vorsitzenden
  • 2. Vorsitzenden
  • Schatzmeister
  • Schriftführer
  • Schießwart
  • Jugendleiter
  • Beisitzer.

Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf je zwei Jahre gewählt.

Der Vorstand unterstützt den Vorsitzenden in der Leitung des Vereins. Er legt die Veranstaltungen des Vereins fest und bestellt Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten. Er entscheidet in allen in der Satzung vorgesehenen Fällen.

Die Vorstandssitzungen werden geleitet vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden. Über die Sitzungen und Beschlüsse wird vom Schriftführer Protokoll geführt, das vom Sitzungsleiter gegenzuzeichnen ist.

Fällt ein Mitglied des Vorstandes vor einer Hauptversammlung weg, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergleichen, so ist der Vorstand berechtigt, einem Ersatzmann zu wählen, der an die Stelle des Ausgeschiedenen bis zur nächsten Hauptversammlung tritt. Diese Bestimmung findet auf den 1. Vorsitzenden keine Anwendung. Fällt der 2. Vorsitzende weg, so wird er durch den Schatzmeister bis zur nächsten Hauptversammlung vertreten.

§  13 Kassenprüfer

Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer. Sie haben vor dem Rechnungsabschluss eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und in der Hauptversammlung darüber Bericht zu erstatten.

§  14 Ehrenamtlichkeit

Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Vereinsmitglied darf ein Gewinnanteil bezahlt werden.

§  15 Hauptversammlung

Die Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen und geleitet.

Die Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert, mindestens einmal jährlich.

Die Einladung muss spätestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.

Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten:

  • Bericht des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr
  • Entlastung des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter
  • Anfallende Wahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer
  • Entscheidungen über Beschwerden
  • Satzungsänderungen
  • Beitragserhöhungen
  • Verschiedenes.

Anträge zur Hauptversammlung werden berücksichtigt, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§  16  Außerordentliche Hauptversammlung

Der 1. Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.

Der 1. Vorsitzende muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 25% der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.

Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hautversammlung.

§  17 Besondere Mehrheiten

Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von ¾ der in der Hauptversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

  1. Änderung der Satzung. Wird eine Satzungsänderung, welche die Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
  2. Ausschluss eines Mitgliedes
  3. Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens 7 Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen. In diesem Falle kann der Verein nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. die Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist.

§  18 Auflösung des Vereins

Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Hillerse, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.